Vereinsgeschichte
Zur Geschichte der Schwimmabteilung
Die Schwimmabteilung des SGV Freiberg wurde im Jahr 1975 durch Siegfried Eisebraun ins Leben gerufen, nachdem die Gemeinde den Beschluss gefasst hatte, im Stadtzentrum ein Hallenbad zu errichten. Bis zur Fertigstellung des Bades 1976 trainierte die junge Schwimmabteilung im Pleidelsheimer Lehrschwimmbecken.
Im Gründerjahr unter dem ersten Abteilungsleiter Manfred Hirsch zählte die Schwimmabteilung rund 80 Mitglieder. Seit der Eröffnung des Hallenbades hat der Montag als Übungsabend der Schwimmabteilung Tradition und es findet kein öffentlicher Badebetrieb statt. Im Jahr 1979 wurde Jürgen Deininger neuer Abteilungsleiter.
Seit 1980 finden zum Ende jedes Jahres im Hallenbad die Vereinsmeisterschaften statt. Sie dienen nicht nur zur Leistungsüberprüfung, sondern auch als Vergleich der Schwimmer mit anderen Schwimmern gleichen Jahrgangs.
Neben diesem vereinsinternen Wettkampf führte Jürgen Deininger 1981 das Freiberger Schwimmfest ein, das seither traditionell an Christi Himmelfahrt veranstaltet wird und zu dem Vereine aus dem ganzen Bezirk eingeladen werden, um sich einen Tag lang in verschiedenen schwimmsportlichen Disziplinen zu messen.
Im Jahr 1983 bildete sich mit Birgit Baumann als Kassiererin, Walter Miller als technischem Leiter, Stefan Dahl und Michael Sachs als Jugendleiter und dem Abteilungsleiter Jürgen Deininger das erste Gremium der Schwimmabteilung heraus.
Seit rund 20 Jahren findet für alle Übungsleiter und Helfer einmal jährlich eine zweitägige Klausurtagung statt. Neben der Abteilungsversammlung bietet sie die beste Gelegenheit, Probleme und Ideen auf den Tisch zu bringen und sich näher kennen zu lernen.
1994 wurde aufgrund der enorm hohen Anzahl an Nachwuchsschwimmern die Gruppen-einteilung in Anfänger- (A), Aufbau- (B), Förder- (C) und Leistungsgruppen (D) eingeführt. Sie sollte jedem Schwimmer entsprechend seiner Fähigkeiten ein optimales Training bieten.
Auch im Schwimmkurs wurden die Lehrmittel und -methoden optimiert. Unter der fachlichen Leitung von Bettina Eberhard mit Helferinnen findet dreimal jährlich ein 10-stündiger Schwimmkurs statt, in dem die Kinder an das Wasser gewöhnt werden und die Grundlagen des Brustschwimmens spielerisch erlernen.
Neben dem Schwimmkurs bietet die Schwimmabteilung seit einigen Jahren auch einen GEK-Rückenpower-Kurs an, der die Vorteile des Wassers für ein schonendes Training im Rücken- und Wirbelsäulenbereich nutzt. Dieser Kurs wird ab Januar 2007 ergänzt durch ein neues Aqatic-Fitness-Programm unter der Leitung von Sonja Unteregelsbacher und Daniela Middendorf. Beide Kurse werden montagabends im Vierteljahreswechsel angeboten.
Im Jahr 2000 fand unter Jugendleiter Matthias Hutter das 1. Freiberger Spaßschwimmen statt, an dem nicht nur Vereinsmitglieder, sondern auch Freunde und Verwandte teilnehmen und sich amüsieren konnten.
Die erste Vereinszeitung mit dem Namen „Sprungbrett“ erschien im Sommer 2003. Seitdem setzen sich Stefan Dahl, Klaus Dötterer, Daniel Hanke und Franziska Nitsche regelmäßig zusammen, um halbjährlich eine Ausgabe herauszubringen, die sich wachsender Beliebtheit erfreut.
Im Jahr 2004 nahm das neue Gremium mit Stefan Dahl als Abteilungsleiter, Sabine Dahl als Kassiererin, Martin Unteregelsbacher als EDV-Berater, Daniel Hanke als Jugendwart und Franziska Nitsche als Pressewart seine Arbeit auf. Seit 2006 ist Timo Weber im Gremium für die Leistungsriege und Trainingsgeräte verantwortlich.
Im Jahr 2009 hat sich das Gesicht der Abteilungsleitung etwas verändert. Zum Jahresende sind Martin Unteregelsbacher und Michael Gugel aus dem Gremium ausgeschieden. Neu dazu kamen Moritz Freudenstein und Caspar Steinmetz. Auch die Redaktion der Vereinszeitung hat mit Nicole Heinrich und Marcel Feeser neue Gesichter bekommen.
Die vielen jungen Übungsleiter und Helfer, die sich für die Schwimmabteilung jede Woche ehrenamtlich engagieren, garantieren, dass der Verein nicht in alten Strukturen verharrt, sondern sich ständig den veränderten Begebenheiten anpasst und neue Wege beschreitet.
Das beste Beispiel dafür ist die Durchführung des 1. Freiberger 24-Stunden-Schwimmens am 15. und 16. Juli 2006. 230 Teilnehmer zwischen 5 und 79 Jahren schwammen innerhalb von 24 Stunden eine Gesamtstrecke von 1.274.543 m. Der neue Deutsche Rekord der Frauen von Helga Feyrer mit einer Strecke von 63.393 m wird nicht nur in die Geschichte der Schwimmabteilung eingehen.
Nicht zuletzt das gute Vereinsklima, viele qualifizierte ehrenamtliche Helfer sowie das vordergründige Ziel, den Breitensport zu fördern, haben die Schwimmabteilung in gut 35 Jahren zu dem gemacht, was sie heute ist: die zweitgrößte Abteilung des SGV Freiberg mit rund 400 Mitgliedern.
Am 26.04.2010 hat die Mitgliederversammlung (133 Mitglieder anwesend) des Sport- und Gesangvereins (SGV) Freiberg die Ausgliederung der Schwimmabteilung aus dem SGV und die Gründung des Schwimmvereins SGV Freiberg e.V. (abgekürzt: SV Freiberg) beschlossen. Die Vorstandschaft des neuen Vereins haben rückwirkend zum 01.01.2010 Stefan Dahl (1. Vorsitzender), Daniel Hanke (2. Vorsitzender), Sabine Dahl (Kassierin) und Franziska Nitsche (Schriftführerin) übernommen. Der Vorstand wird durch die drei Beisitzer Timo Weber, Moritz Freudenstein und Caspar Steinmetz in ihrer Arbeit unterstützt.
Beim 5. Freiberger 24-Stunden Schwimmen am 18 und 19. September 2010 wurde unerwartet der Veranstaltungsrekord von Helga Feyerer vom 1. Freiberger 24- Stunden Schwimmen gebrochen. Anja Siegloch schwamm 64.750 m. Der Deutsche Rekord lag zu diesem Zeitpunkt bei 69.000 m.
Mit der Eintragung des Schwimmverein SGV Freiberg (SV Freiberg) in das Vereinsregister des Amtsgericht Ludwigsburg am 04.10.2010 endet die Geschichte der Schwimmabteilung des SGV Freiberg. Gleichzeitig beginnt die Vereinsgeschichte des SV Freiberg.
Bei der Mitgliederversammlung 2011 wird Nathalie Patzel zum Kassier des SV Freiberg gewählt. Sie nimmt damit den Platz von Sabine Dahl ein. Weiter wird Daniela Middendorf als Beisitzer gewählt, sie übernimmt den Platz von Moritz Freudenstein.
Im Herbst 2011 nimmt Alina Würth erstmals seit Stefan Feyrer wieder bei den deutschen Kurzbahnmeisterschaften teil. Mit der Zeit von 29:62 über 50 m S schied sie jedoch im Vorlauf aus.
Zum Jahresende hat der SV Freiberg 438 Mitglieder und ist damit erstmals in der Vereinsgeschichte der größte Verein im Vereinsverband des SGV Freiberg.







